Fremdensitzung nach zwei Jahren Pause, 1998

Erstmals unter Leitung des Sitzungspräsidenten Bernhard Sauer fand am Samstag (31. Januar 1998) im vollbesetzten Bürgerhaus nach zwei Jahren Pause wieder eine Fremdensitzung statt. Das Motto der Sitzung lautete denn auch: "Nach zwei Jahren Pause - endlich wieder eine große Sause". Nach dem Grußwort des FF-Vereinsvorsitzenden Karl-Ernst Lind gingen traditionsgemäß die drei Wirtshausschwätzer, Reiner Roth, Heinz Schwanke und Karlheinz Hollederer humorvoll auf das Dorfgeschehen ein.

Diesem von den Einheimischen mit Spannung erwarteten Beitrag folgte eine sechsköpfige Tanzgruppe der "Grazy Girls" mit Free-Stepp-Aerobic. Zusammen mit weiteren Gruppenmitgliedern trat diese Nachwuchsgruppe des SSV Lardenbach/Klein-Eichen (Einstudiert von Doris Rühl) später noch zweimal auf. Für ihren Showtanz "Sister Act" und den Tanz "Let's go together" erhielt die Gruppe, die erstmals bei einer Fremdensitzung auftrat, neben dem Applaus auch den Lardenbacher Faschingsorden.

Dieser Orden wurde auch dem Grünberger Prinzenpaar Michael und Claudia nebst Hofstab mit Oberhofmarschal Schäfer, den Grünberger Elfern wie auch der ebenfalls auftretenden Grünberger Garde überreicht. Diese Aufgabe übernahm das Sitzungskomitee namens "Lardenbacher Dreirädchen" Bernhard Sauer, Reiner Felsing und Björn Swoboda.

Über das Problem von "Vaters Midlifecrisis" berichteten sodann Johannes Paha und Sebastian Sauer. Dem Beitrag der "Jung-Narren" folgte der Auftritt der Gymnastikgruppe des Spiel- und Sportvereins. Mit dem Tanz "Rasputin" eroberten die zehn Damen die Herzen der Narren. Einstudiert hatte den Tanz Sigrid Ruppel. Einen weiteren Höhepunkt setzten die Mitglieder des Jugendclubs. Daniel Rühl, Lena Müller, Michèle Frank, Ann-Kathrin Zimmer und Mario Otto boten eine musikalische "Mülleimer-Dressur". Diese Stimmung steigerte sich dann noch bei der Büttenrede von Karlheinz Erdmann. Thema seines Vortrages war das "Loch, das stets der Rede wert ist".

Mit Margit Müller und dem Neuling Ingrid Hillmann gab es während eines "Privat-Unterrichts" auch die Rechenkünste der eher "dümmlich" wirkenden Schülerin zu bewundern. Wundern durfte sich natürlich das närrische Volk, zu dem auch der Elferrat aus Groß-Eichen zählte, über die "Amtshandlungen" einer Kfz-Zulassungsstelle. Die schon viele Jahre zum Faschings-Programm gehörenden und auch über die Ortsgrenze hinaus auftretenden Sigrid Ruppel und Doris Rühl hatten mit ihrem einmaligen Beitrag die Lacher auf ihrer Seite.

Musikalisch ging es dann nochmals hoch her: Die "Kneipenbummler" Ottmar Hasenpflug, Karlheinz Erdmann, Reiner Roth, Achim Rodinger, Hans-Joachim Siebel, Karl-Ernst Lind und Karlheinz Hollederer sowie die als "Sängers-Tochter" erscheinende Birgit Hasenpflug brachten mit ihren Liedern den Saal zum Überkochen und mussten Zugaben geben.

Bevor die "Bettschoner" zum Tanz bis in frühe Morgenstunden aufspielten und sich alle Akteure beim großen Finale unter dem verdienten Beifall auf der Bühne präsentierten, überreichte Sitzungspräsident Sauer an Tontechniker Jürgen Maus und Büttenschieber Gerhard Ruppel den Faschingsorden.

(Karl-Ernst Lind)

 
 
Lardenbach
Reiner Roth, Karlheinz Hollederer und Heinz Schwanke als Wirtshausschwätzer
 
 

 

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