Ortsbeiratsitzung vom 15. Juli 2010

Nicht vollzählig war der Klein-Eichener Ortsbeirat bei der Sitzung am Donnerstag im "Backhaus". Frau Beate Herdejost von der Diakonie Grünberg stellte das "Seniorenbüro" vor. Diese Einrichtung der Diakonie in Kooperation mit der Stadt Grünberg, ist eine Beratungsstelle zur Förderung und Vernetzung von freiwilligem Engagement in der Großgemeinde. Bei den Ausführungen wurde deutlich, dass nicht nur "Senioren", sondern auch jüngere Mitbürgerinnen und Mitbürger für ein Ehrenamt gewonnen werden sollen. Nach einer angeregten Diskussion, könnte in Klein-Eichen der Baumschnitt auf öffentlichen Flächen ein Betätigungsfeld sein.

Obwohl die Straßenbezeichnung und Hausnummerierung "Am Kahlsberg" und "Am Eichwiesenfeld" teils verwirrend ist, wünschen die Anlieger keine Änderung ihrer Adressen. Allerdings sollten zumindest Straßennamensschilder aufgestellt werden. Desweiteren unterstützte der Ortsbeirat den Wunsch der Anlieger den eigentlich nicht gestatteten Durchgangsverkehr zum "Stockhäuser Weg" verstärkt zu kontrollieren.

Nachdem in Gesprächen mit Bewohnern sich eine Mehrheit für die Einrichtung von sogenannten Rasengräbern ausgesprochen hat, befürwortete auch der Ortsbeirat die Ausweisung eines Teilstücks auf dem Friedhof für solche Rasenbgräbern. Dabei handelt es sich um ein Urnenfeld mit jeweiligen Flächen von ca. 50x50 cm. Ebenerdig wird eine Messingplatte eingelassen. Der Abstand zwischen den Urnengrabflächen soll ca. 30 cm betragen.

Nachdem der Mobilfunkbetreiber Telefonica O2 eigentlich so schnell wie möglich auf dem Galgenberg einen Funkmast errichten wollte, ist bis jetzt diesbezüglich noch nichts geschehen. Der Ortsbeirat hofft, dass dies auch so bleibt! Anzunehmen ist, dass die Versteigerung neuer Funkfrequenzen eine Ursache der Verzögerung ist. Die neue Technik hat eine größere Reichweite und damit könnten evtl. weniger Masten nötig sein. Auch die aktuelle Diskussion über die Breitbandversorgung des ländlichen Raumes könnte dazu führen, abzuwarten, um zu sehen wer denn nun welche Investitionen tätigt.

Der Ortsbeirat zeigte sich erfreut über die Lösung der Standortfrage der neuen Alarmsirene. Seit dem 27. März ist Klein- Eichen nun in die offizielle Alarmierung integriert. Ortsvorsteher Zimmer dankte allen Beteiligten für die Montage und in Betriebnahme der Anlage.

Auf dem Kinderspielplatz soll der Kies unter der Schaukel endlich durch Fallschutzmatten ersetzt werden. Der TÜH hat inzwischen allerdings fehlenden Fallschutz an zwei alten Spielgeräten beanstandet. Da diese Geräte aber zuerst repariert werden müssten, sollen diese entfernt werden. Hier könnten Ersatzgeräte beantragt werden. Der Ortsbeirat bat aber darum die zwei alten Spielgeräte so lange stehen zu lassen, bis zwei neue Geräte zum Austausch bereit stehen.

Seit dem 10. Juli gibt es im Dorfbrunnen am „Backhaus“ durch die anhaltende Trockenheit kaum noch Wasser. Die Förder- pumpe wurde abgeschaltet. Dies muss sein, um die Pumpe nicht zu beschädigen. Und nicht etwa um einigen Bewohnern das
Gießwasser vorzuenthalten.

 

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